{"id":14,"date":"2015-03-30T22:56:22","date_gmt":"2015-03-30T20:56:22","guid":{"rendered":"http:\/\/aeis.workbox.de\/?page_id=14"},"modified":"2015-08-02T16:46:22","modified_gmt":"2015-08-02T14:46:22","slug":"chronik-statistik","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.arminia-eiskunstlauf.de\/?page_id=14","title":{"rendered":"Chronik + Statistik"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong><em>Portr\u00e4t Frau Marietta Marik\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><em>\u00a0 \u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.arminia-eiskunstlauf.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/images.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-502\" src=\"http:\/\/www.arminia-eiskunstlauf.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/images.jpg\" alt=\"images\" width=\"103\" height=\"103\" \/><\/a><br \/>\n<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Wenn es eine Pers\u00f6nlichkeit gibt, die die Eiskunstlaufabteilung gepr\u00e4gt hat, ja ohne die es in Bielefeld gar kein Eiskunstlaufen geben w\u00fcrde, dann ist das Frau Marietta Marik.<br \/>\nFrau Marik ist geb\u00fcrtige Ungarin. Ihre Wiege stand in Budapest und bereits im Alter von 4 Jahren begann sie mit dem Schlittschuhlaufen, angeregt durch den Besuch einer Eisbahn mit ihrem Vater, der selbst ein erfolgreicher Eisschnelll\u00e4ufer war. Von dieser Stunde an hat sie das Eislaufen nicht mehr losgelassen. Allerdings tat sie es nicht dem Vater nach, ihre Vorliebe galt von Anbeginn \u2013 sicher auch wegen ihrer musikalischen Begabung \u2013 dem kunstvollen Springen und Pirouettendrehen in Verbindung mit Musik, dem Eiskunstlaufen.<br \/>\nIn vielen Jahren eisernen Trainings \u2013 teils unter gro\u00dfen pers\u00f6nlichen Opfern der Eltern \u2013 gelang Marietta Marik der Sprung an die Spitze der ungarischen Eiskunstl\u00e4ufer, sie wurde ungarische Staatsmeisterin.<br \/>\nKurze Zeit nach diesem Erfolg wechselte sie ins Profilager und ging als Solistin zur Ungarischen Eisrevue. Da Energie eine der herausragenden Eigenschaften der Erfolgstrainerin ist, begann sie neben ihrer Eislaufkarriere ein Studium f\u00fcr Maschinenbau an der Universit\u00e4t Budapest, das sie als Diplomingenieur beendete.<br \/>\nDoch damit nicht genug: In diese Zeit f\u00e4llt auch noch die Herstellung eines Spielfilmes \u00fcber das Leben eines Eisrevue-Stars, in dem Marietta Marik neben bekannten ungarischen Filmschauspielern die Hauptrolle \u00fcbernahm.<br \/>\n1965 verlie\u00df Marietta Marik ihr geliebtes Heimatland und folgte einem Angebot, mit der Wiener Eisrevue als Solistin die westliche Hemisph\u00e4re der Erde n\u00e4her kennen zu lernen. So hat sie 2 \u00bd Jahre lang die Welt bereist.<br \/>\n1968 hing der beliebte Star der Wiener Eisrevue seine Profischlittschuhe an den ber\u00fchmten Nagel und kehrte ins Amateurlager zur\u00fcck; diesmal allerdings nicht als aktive Kunstl\u00e4uferin, sondern als Trainerin. W\u00e4hrend dieser Zeit dr\u00fcckte Marietta Marik auch noch einmal die Schulbank und erwarb an der Sporthochschule in Graz ihr Diplom als Eiskunstlauf-Trainerin.<br \/>\n7 Jahre arbeitete sie als Trainerin im \u00f6sterreichischen Eislaufverband. Diese Zeit bescherte der Newcomerin viele Erfolge; sie errang mit ihren Sch\u00fctzlingen unter anderem 2 nationale Juniorenmeistertitel und eine L\u00e4uferin f\u00fchrte sie in der Meisterklasse bis zur Teilnahme an der Europameisterschaft.<br \/>\n1975 \u00fcbersiedelte die Ungarin von Klagenfurt nach Bielefeld und begann, aus dem \u201ewei\u00dfen Eiskunstlaufflecken Bielefeld\u201c bereits nach kurzer Zeit auf der nordrhein-westf\u00e4lischen Eislaufverbandskarte einen viel beachteten und gesch\u00e4tzten bunten Tupfer zumachen.<br \/>\nIn den 29 Jahren ihrer Bielefelder T\u00e4tigkeit sind mehrere \u201eEislaufgenerationen\u201c unter ihrer F\u00fchrung aufgewachsen. Mit viel Liebe zu den ihr anvertrauten jungen Menschen und ihrem ausgepr\u00e4gtem p\u00e4dagogischen Talent, verbunden mit einem nimmerm\u00fcden Elan, hat die \u201eTrainerin aus Leidenschaft\u201c 11 nordrhein-westf\u00e4lische Meistertitel nach Bielefeld geholt, 13 Mannschaftspokale gewonnen und sogar einige Siege bei internationalen Wettbewerben errungen. Auch drei Teilnahmen Bielefelds an der Deutschen Meisterschaft im Eiskunstlaufen geh\u00f6ren zur ansehnlichen Ausbeute ihres sportlichen Schaffens. 1981 wurde sie f\u00fcr ihre Verdienste im Sport von der DOG mit der Ehrenplakette ausgezeichnet. Marietta Mariks gr\u00f6\u00dfter \u2013 und vielleicht sch\u00f6nster &#8211; Erfolg war der Gewinn der Nationenwertung mit ihrem Verein DSC Arminia Bielefeld bei einem internationalen Wettbewerb im Jahr 1988 in ihrer Heimatstadt Budapest.<br \/>\nFrau Marik beendete ihre au\u00dfergew\u00f6hnliche Karriere im Jahr 2004. Dennoch ist sie der Eiskunstlaufabteilung bis heute verbunden. In Anerkennung ihrer Verdienste wurde der Wettbewerb, den die Abteilung seit einigen Jahren in Bielefeld durchf\u00fchrt, nach ihr benannt und selbstverst\u00e4ndlich l\u00e4sst es sich Frau Marik nicht nehmen, den Pokal pers\u00f6nlich zu \u00fcberreichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Die Eiskunstlaufabteilung \u2013 von den Anf\u00e4ngen bis heute<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Eine damals kleine Eiskunstlaufgruppe des \u201eBielefelder Roll- und Schlittschuhclub\u201c hat sich 1980 auf Initiative ihrer seinerzeitigen Vorsitzenden, Frau Dr. Ingelinde Poche-Blohm, dem DSC Arminia Bielefeld e.V. angeschlossen.<br \/>\nIn dieser Zeit waren die Bielefelder Eiskunstl\u00e4ufer nach 5j\u00e4hrigen harten Training unter ihrer Trainerin Marietta Marik allerdings schon in der Eiskunstlauf-Szene NRW kein unbeschriebenes Blatt mehr. Unter schwierigen Bedingungen hatte diese kleine Gruppe 1975 mit sehr viel Idealismus begonnen.<br \/>\nDie \u201eM\u00e4nner der ersten 1. Stunde\u201c waren fast ausschlie\u00dflich Frauen: Frau Dr. Ingelinde Poche-Blohm, Frau Ursula Johenning, Frau Karin Indiesteln, das Ehepaar Solfrian und Frau Marietta Marik. Dazu eine kleine Schar eiskunstlaufbegeisterter Kinder. Mit dem Anschluss an den DSC Arminia Bielefeld unter der damaligen Pr\u00e4sidentschaft von Herrn Dr. J\u00f6rg Aufderheide gelang es, das Eiskunstlaufen in Bielefeld noch popul\u00e4rer zu machen.<br \/>\nBereits 1982 gelang es, den ersten NRW \u2013 Meistertitel nach Bielefeld zu holen. Das war der erste Titel einer Erfolgsgeschichte, die sich bis heute fortsetzt.<br \/>\nHeute erfolgt der Einstieg in das Eiskunstlaufen in der Regel \u00fcber die Kinderkurse. Diese finden zwei Mal w\u00f6chentlich statt. Unter der Anleitung von unseren Trainern gewinnen die Teilnehmer hier Sicherheit auf dem Eis, lernen das Bremsen und auch schon erste kleinere Figuren. Damit der Spa\u00dffaktor nicht zu kurz kommt, wird auch dem Spielen auf dem Eis Raum gegeben. Am Ende einer jeden Eislaufsaison k\u00f6nnen die Kinderkursteilnehmer dann ihr \u201eEisflitzerdiplom\u201c ablegen, das jedes Mal mit gro\u00dfem Stolz entgegen genommen wird.<br \/>\nSind die Grundlagen unseres Sports dann erlernt, wechseln die Kinder und Jugendlichen \u00fcber in das normale Training, welches vier Mal in der Woche angeboten wird. In alters- und leistungsgerecht aufgeteilten Kleingruppen werden die vorhandenen Kenntnisse vertieft. Hier geht es jetzt um das Erlernen von Schritten, Pirouetten und Spr\u00fcngen.<br \/>\nAuch hier muss ein bestimmtes Leistungsniveau erreicht sein, bevor der n\u00e4chste Schritt erfolgen kann, n\u00e4mlich das Erlernen einer Eiskunstlaufk\u00fcr, d.h. das Laufen einer Choreographie nach Musik.<br \/>\nDie ersten K\u00fcren dauern eine Minute und werden auf einem Drittel der Eisfl\u00e4che gelaufen. Die fortgeschrittenen L\u00e4uferInnen haben dann l\u00e4ngere K\u00fcren und laufen auf der ganzen Eisfl\u00e4che.<br \/>\nF\u00fcr alle, die ihr K\u00f6nnen gerne mit anderen messen m\u00f6chten, gibt es die M\u00f6glichkeit an Eiskunstlaufwettbewerben teilzunehmen. Diese finden in ganz Nordrhein-Westfalen und auch dar\u00fcber hinaus statt. Beliebte Wettbewerbsorte sind Dortmund, Soest , Iserlohn und Krefeld, um hier nur einige zu nennen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus erarbeiten wir jedes Jahr mit allen unseren Aktiven ein gro\u00dfes Schaulaufprogramm, das jedes Jahr unter einem neuen Motto steht. Von Saisonbeginn an wird dann jede Woche geprobt, Kost\u00fcme werden gen\u00e4ht uns am Ende entsteht eine attraktive Eisshow, die der \u00d6ffentlichkeit auf unsrer traditionellen \u201eWinterfete auf dem Eis\u201c pr\u00e4sentiert wird. Die Winterfete findet in der Regel Ende Januar statt und bietet den Besuchern ein buntes Programm. Jeder kann selber nach Lust und Laune sein K\u00f6nnen auf Kufen ausprobieren und drei Mal \u00fcber den Tag verteilt zeigt die Eiskunstlaufabteilung ihr Schaulaufprogramm. Die Veranstaltung wird professionell moderiert, es gibt eine gro\u00dfe Tombola und die Abteilung sorgt auch f\u00fcr das leibliche Wohl der Besucher.<br \/>\nEin weiteres Highlight der Saison ist der Marietta-Marik-Pokal, ein gro\u00dfer Wettbewerb im Eiskunstlaufen, den die Abteilung in Bielefeld auf der Oetker-Eisbahn durchf\u00fchrt. Der Wettbewerb wurde nach unserer jahrelangen Erfolgstrainerin, Frau Marietta Marik, benannt und fand das erste Mal im Jahr 2010 statt.<br \/>\nDie Eissaison dauert sechs Monate von Oktober bis M\u00e4rz. In der eisfreien Zeit trainieren wir in der Halle. Zus\u00e4tzlich findet jedes Jahr in den Sommerferien ein Trainingslager in Willingen (Sauerland) statt. Damit sind unsere Aktiven gut ger\u00fcstet f\u00fcr die neue Saison.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Portr\u00e4t Frau Marietta Marik\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0 Wenn es eine Pers\u00f6nlichkeit gibt, die die Eiskunstlaufabteilung gepr\u00e4gt hat, ja ohne die es in Bielefeld gar kein Eiskunstlaufen geben w\u00fcrde, dann ist das Frau Marietta Marik. Frau Marik ist geb\u00fcrtige Ungarin. 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