<- Zum Presse-Index

Die AbteilungPresseGalerieBoard

 
 

Training

Termine

Vorstand

Downloads

Prüfungen

Berichte

Geschichte


 

 
 

Ein Tag beim Sommertraining der Eiskunstlaufabteilung in Willingen

Wer sich für Eiskunstlauf interessiert und die Berichte über die Eiskunstlaufabteilung des DSC Arminia verfolgt, hat sich bestimmt schon einmal gefragt, was die Läufer und Läuferinnen in der Zeit machen, in der die Bielefelder Eisbahn geschlossen hat. Natürlich findet zweimal in der Woche das Trockentraining statt, aber den Höhepunkt des Sommers stellt das Training in einer Eishalle dar.

Wie im letzten Jahr sind unsere Läufer und Läuferinnen im schönen Willingen für zwei Wochen auf dem Eis. Untergebracht sind sie wieder mit allem Komfort im kinderfreundlichen Hotel „Zur Hochheide“, mit Balkon und herrlicher Aussicht auf die umliegenden Berge des Hochsauerlandes, 10 Minuten von der Eishalle entfernt.

Wer das aber mit Gedanken an Urlaub verbindet, hat sich getäuscht, denn Trainerin Manuela Prijic hat für jedes Kind einen eigenen Trainingsplan ausgearbeitet, der unter ihrer Aufsicht streng eingehalten wird, auch am Wochenende. Unterstützt wird sie dabei von Übungsleiterin Rebekka Pirmajer. Um 6.00 Uhr wird aufgestanden, um 9.00 Uhr beginnt das Training auf der Eisbahn und endet, von einer halbstündigen Pause unterbrochen, um 13.00 Uhr. Bis dahin hat jedes Kind ein „volles Programm“: Im zehnminütigen Wechsel werden verschiedene Schritte, Pirouetten und Sprünge nach dem Trainingsplan geübt, dazu bekommt jedes Kind täglich zwei eigene Trainerstunden.

Unsere Läufer und Läuferinnen sind mittags entsprechend „geschafft“, aber auch glücklich über neue Erfolge.  „So tief wie heute habe ich die Sitzpirouette noch nie geschafft“, freut sich Alexandra Pango und Lotte Fassnacht strahlt:  „Ich habe eine neue und schwierigere Kür bekommen und kann sie fast schon richtig laufen. Nach einer Mittagspause geht es gegen 14.30 Uhr mit Konditionstraining, Gymnastik und Dehnungsübungen weiter.  „Wir machen das spielerisch und verbinden es mit dem Besuch im Schwimmbad oder mit Wanderungen- dann macht es mehr Spaß“, erklären Frau Prijic und Frau Pirmajer. Das merkt man ihren Schützlingen auch an, außer Klagen über Muskelkater hört man keine Beschwerden, sondern sieht nur zufriedene Gesichter.

Natürlich gibt es auch Freizeit, in der jeder machen kann, was er möchte. „Ich habe von meinem Taschengeld ein schönes Andenken im Ort gekauft. Das werde ich Mama und Papa als Geschenk mitbringen, aber was das ist, sage ich noch nicht. Es soll eine Überraschung werden“, verrät Luise Fassnacht. Die Stimmung ist gut und alle fühlen sich wohl, auch wenn in diesem Sommer das Wetter nicht so mitspielt, wie sie es gerne hätten. Um 17.30 Uhr gibt es beim „Italiener“ Essen und um 20.00 Uhr trifft man sich bettfertig auf einem Zimmer, wo dann noch die „Gute-Nacht-Geschichte“ vorgelesen wird. Anschließend geht es ins Bett. Probleme mit Schlaflosigkeit hat in Willingen niemand.


Willingen 2007
Zum Bild von links:

1. Reihe, kniend : Kai Schildknecht, Thomas und Laura Dick, Isil Özdemir
2. Reihe: Manuela Prijic, Kristine Fassnacht, Miray Türk, Katharina Eckhart, Sonja Esser, Luise Fassnacht, Alexandra Pango und Angelina Reichert (vorne),
Lotte Fassnacht, Rebekka Pirmajer


© 2007/07 Udo Fassnacht