02.12.2004
Internationaler Eiskunstlauf-Wettbewerb „Cristalcup 2004“ in Göteborg

Unter der Beteiligung von 4 Nationen –Schweden, Dänemark, Holland und Deutschland- wurde am vergangenen Wochenende der „Cristalcup 2004“ in der schwedischen Eiskunstlauf-Hochburg Göteborg ausgetragen. 29 Vereine mit insgesamt 128 LäuferInnen waren am Start.
Zwei Läuferinnen des DSC Arminia waren mit ihrer ehemaligen Trainerin Marietta Marik zu diesem interessanten Wettkampf eingeladen.
Der ausgezeichnet organisierte Wettbewerb ging über zwei Tage, aufgeteilt in 4 Kategorien.
Mit der unter Eiskunstläufern ungeliebten Startnummer 1 hatte Helena Sejersen
nicht gerade das große Los gezogen, musste sie doch jetzt gewaltig vorlegen, sollte ihr in diesem hochkarätig besetzten Wettkampf der Sprung aufs Treppchen gelingen. Wie der Teufel es will, löste sich nach den ersten Takten der Kür ihr Schuhband. Der Schrecken war groß. Doch nach den internationalen Bestimmungen durfte sie die Schuhe richten und danach weiterlaufen. Die zwölfjährige zeigte dann aber im weiteren Verlauf ihres Vortrages Nerven und zauberte eine wunderschöne Kür aufs Eis. Lohn von Angst und Schrecken: ein beachtlicher 2. Platz.
In der zweithöchsten Gruppe startete am nächsten Tag Lisa Modest.
Sie musste in dieser für sie ungewohnt hohen Leistungsklasse starten, weil die Leistungsgruppen in Schweden anders eingeteilt sind als in Deutschland. Das Niveau in dieser Gruppe war sehr hoch, Doppel-Axel und Dreifachsprünge waren an der Tagesordnung. Lisa Modest hat sich davon nicht beeindrucken lassen und hat eine musikalisch und technisch sehr gute Kür – mit einem kleinen Fehler – gezeigt, der sie eine noch bessere Platzierung gekostet hat. Sie wurde ausgezeichnete sechste, was aber bei der hohen Leistungsdichte in ihrer Kategorie fraglos ein schöner Erfolg für sie war.
„Ich bin sehr stolz auf meine Beiden, und es war für mich sehr schön, mit ihnen noch einmal diese internationale Atmosphäre zu erleben,“ erklärt Marietta Marik zu dieser Ausbeute in Göteborg.
© grube/esser
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