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Ein kurzer Abriss aus der Historie der Eiskunstlaufabteilung des DSC Arminia Bielefeld
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Der einstige Trainingsort: (Ehemalige) Delius-Eisbahn Bielefeld-Mitte
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Eine damals kleine Eiskunstlaufgruppe des "Bielefelder Roll- und Schlittschuh-Clubs" hat sich 1980 auf Initiative ihrer seinerzeitigen Vorsitzenden, Frau Dr. Ingelinde Poche-Blohm, dem DSC Arminia Bielefeld angeschlossen.
In dieser Zeit waren die Bielefelder Eiskunstläufer nach fünfjährigem harten Training unter ihrer Trainerin Marietta Marik allerdings schon in der Eiskunstlauf-Szene kein unbeschriebenes Blatt mehr. Unter sehr schweren Bedingungen hatte diese kleine Gruppe 1975 mit sehr viel Idealismus begonnen, den weißen Eiskunstlauf-Flecken Bielefeld bunt zu bemalen.
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So hat es angefangen: Stephan Poche,
Karin Indiesteln, Sophia Poche,
Frano Iljic, Klemens Kubitza, Marietta Marik
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Die "Männer der ersten Stunde" waren ausschließlich Frauen: Frau Dr. Ingelinde Poche-Blohm, Frau Ursula Johenning, Frau Karin Indiesteln, das Ehepaar Solfrian und Frau Marietta Marik.
Dazu eine kleine Schar eislaufbegeisteter Kinder.
Nach drei Jahren stellten sich die ersten Erfolge ein, und plötzlich wusste man in Eiskunstlaufkreisen, wo Bielefeld liegt. Mit dem Anschluss dieser "kleinen, aber oho"-Gruppe an den DSC Arminia gelang es, das Eiskunstlaufen in Bielefeld noch populärer zu machen.
Zwei Jahre nach dem Anschluss - im Jahr 1982 - gelang es bereits, durch Frano Ilic den ersten NRW-Meistertitel nach Bielefeld zu holen. 1983 wurden es dann schon zwei: einen wieder durch Franco Ilic, den anderen durch Stephan Poche. Im gleichen Jahr legte Sophia Poche als erste Läuferin die Prüfung der Klasse 2 "Pflicht und Kür" ab. Dann kam die zweite Generation: Ricki Aufderheide beherrschte mit 11 Jahren alle Doppelsprünge, was eine seltene Leistung ist, Kerstin Kortmann gewann als erste Bielefelderin
den größten Jugend-Wettbewerb, den Ina-Bauer-Pokal, Martin Gehrmann machte den ersten Dreifach-Sprung und Manuela Prijic stieg als erste Läuferin des DSC Arminia in die Meisterklasse auf und wurde 1993 zur Sportlerin des Jahres gewählt.
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Wieder einmal Sieger:
DSC Arminia Bielefeld
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In der Zwischenzeit ist eine breite Palette von Spitzenläuferinnen und -läufern herangewachsen. So konnten wir über eine lange Zeit bei Mannschaftswettbewerben in NRW die erste Geige spielen. In sechs Jahren haben wir nacheinander 13 Mannschaftspokale nach Bielefeld geholt und waren nicht zu schlagen. Elf Meistertitel stehen darüber hinaus auf unserer Rechnung. Zwei nationale Städte-Wettkämpfe und einen großen internationalen Wettbewerb
mit Mannschaften aus Ungarn und Österreich haben wir in Bielefeld veranstaltet; dabei war die amtierende Vize-Europameisterin Krisztina Czako, die Ende der achtziger Jahre bei uns trainiert und in verschiedenen Wettbewerben unsere Vereinsfarben erfolgreich vertreten hat.
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Unser größter Erfolg als Vereinsmannschaft war im internationalen Rahmen der Gewinn des Nationen-Cup 1988 in Budapest, um den sieben Nationen gerungen haben. Außerdem haben wir an zwei weiteren internationalen Wettbewerben teilgenommen, aus denen unsere Läuferinnen Manuela Prijic, Natascha Kuhlmann und Sandra Wienstroth als Siegerinnen hervorgingen und Nadine Diestelkamp einen dritten Platz belegte.
Kommen wir so langsam zur Gegenwart: Letztes Jahr haben unsere Jüngsten wieder kräftig zugeschlagen: Siege und Treppchenplätze gab es für Lisa Modest, Imke Hübner, Rebekka Pirmajer und Vanessa Heimannsberg, die außerdem zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte
den begehrtesten Jugend-Pokal, den Ina-Bauer-Pokal, für den Verein gewann. Unsere jüngste Eisprinzessin, Katharina Krüger, ist sieben Jahre alt und hat in der letzten Saison ebenfalls bereits an einem Wettbewerb für Minis mit Erfolg teilgenommen.
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Meisterklasse-Läuferin Manuela Prijic. Bielefelder Sportlerin des Jahres 1993
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Aber auch die "Großen" haben sich wieder tapfer geschlagen: Nadine Diestelkamp, Maike Hübner, Annika Busch, Nina Hagemeister, Sabrina Noll, Miriam Niediek und Katharina Michalke vertraten unsere Farben erfolgreich auf großen Wettbewerben. Ihre Ausbeute waren fünf Vizemeistertitel und ein dritter Platz bei
NRW-Meisterschaften.
Stephan Koch qualifizierte sich für die Deutsche Jugend- und Nachwuchs-Meisterschaft und belegte im Mittelfeld einen guten Platz, was außerordentlich ist, wenn man bedenkt, dass er nur halb so viel trainieren kann wie seine Konkurrenz.
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© Helmut Grube
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Soviel zur sportlichen Ausbeute - besonders erwähnenswert sind allerdings auch unsere Schauveranstaltungen, die allen Beteiligten besonders viel Vergnügen bereiten. Seit 1979 veranstalten wir für die Bielefelder traditionell ein Weihnachts-Schaulaufen: Eine bunte Eisshow mit prachtvollen, selbstgemachten Kostümen und lustigen Tierfiguren. Mit einem Ausschnitt aus dieser Show hat uns die Stadt Wien bereits zweimal eingeladen, um den Wiener Christkindlmarkt zu bereichern. Ein herrliches Erlebnis für
unsere Aktiven, in der Winterzeit vor der Kulisse des weihnachtlichen Wiener Rathauses Kinder und Erwachsene mit ihrem schönen Sport zu verzaubern.
All diese Erfolge und eindrucksvollen Erlebnisse waren und sind nur möglich, weil eine enthusiastische Gemeinschaft aus Aktiven, Trainern, Eltern und Vorstand mit viel Idealismus zusammen arbeitet und die Begeisterung für einen wundervollen Sport wach hält. Wirkungsvoll unterstützt werden sie dabei - und das sei nicht vergessen! - von den engagierten Eismeistern. - 1997 -
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Schaulaufen 1988
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