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Um im Sommer nicht wortwörtlich "auf dem Trockenen" zu sitzen, trainieren wir mal in Dortmund, mal in Willingen/Sauerland oder, wie im letzten Jahr, in Altenau/Harz.
Nach Dortmund fahren manche mit dem Auto, manche mit dem Zug. Letzteres kann manchmal etwas ungemütlich werden, weil die Züge wegen der anstehenden Fußballspiele oft überfüllt sind. Trotzdem war es einmal ganz lustig, als unsere Fußballmannschaft gegen Borussia spielen musste und wir uns mit unseren Arminen-Vereinsjacken plötzlich mitten zwischen Borussia-Fans befanden. Verbal-Attacken, mal deftig, mal witzig, flogen hin und her. Man merkte gar nicht, wie schnell die Zeit verging. Plötzlich waren wir da und hätten fast das Aussteigen vergessen!
Am Ziel angekommen, ging's gleich in die spitzenmäßige Dortmunder Eishalle, in der das Trainieren einen Riesenspaß macht. Aber auch unsere Trainingspausen statten wir so aus, dass es uns niemals langweilig wird. Mal üben wir uns im Tisch-Hockey oder Flipperspielen, mal spielen wir Volleyball vor der Eishalle, wobei es dann schon mal vorkommt, dass der eine oder andere im Eifer des Spiels seine Trainingszeit vergisst und sich dann mit einer Ausrede ("die Uhr in der Kabine geht 10 Minuten nach" oder "mein Schnürsenkel ist plötzlich gerissen") aus der Affäre ziehen muss, wenn er zu spät auf dem Eis erscheint.
Am tollsten in der Bielefelder eisfreien Zeit sind immer unsere Sommertrainings, in denen wir meistens nach Willingen gefahren sind. Hier tun wir viel für die Vorbereitung auf kommende Wettkämpfe, aber haben auch Zeit, auszuspannen und Freizeit zu genießen. Das schönste in diesen zwei Wochen ist immer aufs Neue die Freundschaft und der viele Spaß, den wir gemeinsam haben, was unsere Ferien jedesmal wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lässt.
Maike Hübner 1998
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